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Peter Bruckmann

Unesco-Projektschule

OES Schulentwicklung

 
Berufsfachschule für Pflege 3 BFP
(Generalistische Pflegeausbildung)
1. Abschluss:
Pflegefachfrau/Pflegefachmann
 
2. Schulart und Dauer:
3-jährige Berufsfachschule in Teilzeitform
 
3. Voraussetzungen:

1. Realschulabschluss oder ein gleichwertiger Bildungsstand
oder

2. Hauptschulabschluss oder ein gleichwertiger Bildungsstand und eine mindestens 2-jährige abgeschlossene Berufsausbildung
oder

der Abschluss als Altenpflegehelfer/-in oder Krankenpflegehelfer/-in und

3. Nachweis eines Ausbildungsvertrages mit einer von der Schule genehmigten stationären oder ambulanten Pflegeeinrichtung, in dem sich die Einrichtung bereit erklärt, den/die Bewerber/-in praktisch auszubilden.

4. Nachweis der gesundheitlichen Eignung zur Ausübung des Berufes Pflegefachfrau/Pflegefachmann

5. Zusätzlich sind von Bewerbern/-innen, die ein Zeugnis nach 1. oder 2. nicht an einer deutschen Schule erworben haben, ausreichende deutsche Sprachkenntnisse nachzuweisen. Ausländische Schulabschlüsse müssen bei der Zeugnisanerkennungsstelle des Regierungspräsidiums Stuttgart anerkannt werden.
Externer Link:
https://rp.baden-wuerttemberg.de/rps/Abt7/Seiten/Zeugnis.aspx

6. Erweitertes Führungszeugnis
 

4. Inhalte und Ziele:

Tätigkeiten/Berufsbild:
Die Ausbildung zur Pflegefachfrau oder zum Pflegefachmann vermittelt die für die selbstständige, umfassende und prozessorientierte Pflege von Menschen aller Altersstufen in akut und dauerhaft stationären sowie ambulanten Pflegesituationen.
Pflege umfasst präventive, kurative, rehabilitative, palliative und sozialpflegerische Maßnahmen zur Erhaltung, Förderung, Wiedererlangung oder Verbesserung der physischen und psychischen Situation der zu pflegenden Menschen, ihre Beratung sowie ihre Begleitung in allen Lebensphasen und die Begleitung Sterbender. Sie erfolgt entsprechend dem allgemein anerkannten Stand pflegewissenschaftlicher, medizinischer und weiterer bezugswissenschaftlicher Erkenntnisse auf Grundlage einer professionellen Ethik. Sie unterstützt die Selbstständigkeit der zu Pflegenden und achtet deren Recht auf Selbstbestimmung.
Die Ausbildung soll insbesondere dazu befähigen
1. die folgenden Aufgaben selbstständig auszuführen:
a) Erhebung und Feststellung des individuellen Pflegebedarfs und Planung der Pflege,
b) Organisation, Gestaltung und Steuerung des Pflegeprozesses,
c) Durchführung der Pflege und Dokumentation der angewendeten Maßnahmen,
d) Analyse, Evaluation, Sicherung und Entwicklung der Qualität der Pflege,
e) Beratung, Anleitung und Unterstützung von zu pflegenden Menschen bei der individuellen Auseinandersetzung mit Gesundheit und Krankheit.
f) Erhaltung, Wiederherstellung, Förderung, Aktivierung und Stabilisierung individueller Fähigkeiten der zu Pflegenden insbesondere im Rahmen von Rehabilitationskonzepten sowie die Pflege und Betreuung bei Einschränkungen der kognitiven Fähigkeiten,
g) Einleitung lebenserhaltender Sofortmaßnahmen bis zum Eintreffen der Ärztin oder des Arztes und Durchführung von Maßnahmen in Krisen- und Katastrophensituationen,
h) Anleitung, Beratung und Unterstützung von anderen Berufsgruppen und Ehrenamtlichen in den jeweiligen Pflegekontexten sowie Mitwirkung an der praktischen Ausbildung von Angehörigen von Gesundheitsberufen.
2. ärztlich angeordnete Maßnahmen eigenständig durchzuführen, insbesondere Maßnahmen der medizinischen Diagnostik, Therapie oder Rehabilitation.
3. interdisziplinär mit anderen Berufsgruppen fachlich zu kommunizieren und effektiv zusammenzuarbeiten und dabei individuelle multidisziplinäre und berufsübergreifende Lösungen bei Krankheitsbefunden und Pflegebedürftigkeit zu entwickeln sowie teamorientiert umzusetzen.
Während der Ausbildung zur Pflegefachfrau oder zum Pflegefachmann werden ein professionelles, ethisch fundiertes Pflegeverständnis und ein berufliches Selbstverständnis entwickelt und gestärkt.
Praktische Ausbildung:
Die Ausbildung dauert unabhängig vom Zeitpunkt der staatlichen Prüfung 3 Jahre.
Die praktische Ausbildung findet u.a. stationären und ambulanten Pflegeeinrichtungen, Kliniken und weiteren Einsatzbereichen statt und umfasst mindestens 2500 Stunden.

Die praktische Ausbildung wird nach einem Ausbildungsplan durchgeführt. Die Betreuung der Schüler/-innen übernehmen in der Ausbildungseinrichtung Praxisanleiter/-innen. In der praktischen Ausbildung werden die Schüler/-innen durch die Praxisanleiter/-innen der Ausbildungseinrichtungen stufenweise an die eigenverantwortliche Übernahme der pflegerischen Aufgaben herangeführt.
Während der Ausbildung erhält der/die Schüler/-in von der Praxisstelle eine Ausbildungsvergütung. Über mögliche Zuschüsse (Umschulungs- und Fördermaßnahmen) gibt das zuständige Arbeitsamt Auskunft.
 

5. Probezeit:
Probezeit: 6 Monate; Näheres regeln die Ausbildungsbetriebe
 
6. Unterricht:

Der Unterricht findet an 2 Tagen pro Woche und in einem 2-wöchigen Blockunterricht je Schuljahr vor den Herbstferien statt. Die theoretische Ausbildung umfasst mindestens 2100 Stunden.
Die Ausbildung ist kompetenzorientiert aufgebaut. Grundlage ist der bundeseinheitliche Rahmenausbildungsplan. Die Lerninhalte ergeben sich aus den 5 Kompetenzbereichen

I. Pflegeprozesse und Pflegediagnostik in akuten und dauerhaften Pflegesituationen verantwortlich planen, organisieren, gestalten, durchführen, steuern und evaluieren. altenpflegerischer Arbeit
II. Kommunikation und Beratung personen- und situationsorientiert gestalten.
III. Intra- und interprofessionelles Handeln in unterschiedlichen systemischen Kontexten verantwortlich gestalten und mitgestalten
IV. Das eigene Handeln auf der Grundlage von Gesetzen, Verordnungen und ethischen Leitlinien reflektieren und begründen
V. Das eigene Handeln auf der Grundlage von wissenschaftlichen Erkenntnissen und berufsethischen Werthaltungen und Einstellungen reflektieren und begründen.
 

7. Prüfungen:
Die Prüfung wird vom Prüfungsausschuss der Berufsfachschule durchgeführt.
Nach 2 Jahren Ausbildungszeit findet eine Zwischenprüfung statt
Die Abschlussprüfung besteht aus einer schriftlichen, mündlichen und praktischen Prüfung.
Nach erfolgreichem Abschluss wird von den Absolventen die Berufsbezeichnung "Pflegefachfrau/Pflegefachmann erworben.
 
8. Weiterbildungsmöglichkeiten:
Pflegemanagement
Pflegepädagogik
Fachpflege/Fachberatung
 
9. Anmeldung:

Download Anmeldebogen (*.pdf)

Informationen zum Bildungsgang und zur Anmeldung (*.pdf)

 
  © AK Website Peter-Bruckmann-Schule 02.02.2021